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Brünieren der Werkstücke


Der Brünierprozess findet ein- oder mehrstufig in siedender, alkalisch-oxidierender Lösung bei Temperaturen zwischen 135 und 145 °C statt.

Charakteristik

  • tiefschwarze Färbung

  • höchstmögliche Maßhaltigkeit

  • glattes, dem Untergrund angepasstes Aussehen

  • weitgehend biege- und abriebfest sowie hitzebeständig

  • Leitfähigkeit und magnetische Eigenschaften des Untergrundes werden beim Brünieren kaum beeinflusst.

    Information:
    Zwangsversteigerung von Maschinen und Edikten finden sie hier.

Vorbehandlung

Die Voraussetzung für das Brünieren ist die Schaffung einer metallisch reinen Oberfläche. Die chemische Wirkung der Brünier Bäder wird durch folgende Faktoren behindert, verzögert oder mangelhaft:

  • schwer lösliche Öle und Fette

  • Ziehschicht

  • zuwenig Abtragung bei Feingußteilen

  • mangelhaft polierte Flächen

  • Beschriftungen mit Lackstift, Aufkleber, Klebebänder..

  • gewisse Stahllegierungen

Obenstehende Faktoren sollten daher vermieden werden. Zur Reinigung der Teile haben wir eigene Entfettungsbäder im Einsatz.

Nachbehandlung

Der Korrosionsschutz einer Brünier Schicht wird durch Aufbringung eines Ölfilmes deutlich erhöht. Auch das Aussehen des brünierten Werkstückes wird dadurch positiv beeinflusst: die Färbung der Oberfläche wird intensiver und glänzender.Die Ölbehandlung kann auf Kundenwunsch weggelassen werden, wenn eine eigene Nachbehandlung (z.B. lackieren etc.) erfolgt.

 

 

 

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